Prof. Dr.
Imre Szirmai MD, PhD, DSc
Arzt, Neurologe, Psychiater
Fakultät der Medizin
Semmelweis University, Budapest
(geb. am 13. 05. 1942 in Szászvár)
Er hat sein Diplom in Allgemeinmedizin an der Medizinischen Universität Pécs (POTE) erworben (1966).
Facharztprüfungen:
in Neurologie (1970) und in Psychiatrie (1972);
Fachausbildung:
in der klinischen und experimentellen Elektrophysiologie (1979).
Akademische Grade:
Kandidat der Medizin (1980: Zusammenhänge zwischen den änderungen in der lokalen Gehirndurchblutung und den bioelektrischen änderungen während eines Epilepsieanfalls), Doktor der Medizin (1991: Diagnose und intensive Behandlung der Durchblutungs- störungen im Gehirn).
Positionen:
Arzt im Praktikum (1966-1970), Assistent (1970-1979), Oberassistent (1979–1986), Dozent (1986–1989), Universitätsprofessor (1989–1993) in der Klinik für Neurologie und Psychiatrie, bzw. für Neurologie der Medizinischen Universität Pécs, sowie Lehrstuhlleiter und Universitätsprofessor der Klinik für Neurologie der Semmelweis-Universität (Budapest) (1993-2007). Er unterrichtet Neurologie in drei Sprachen. Er ist Leiter des PhD-Programms für Klinische Neurologische Forschungen. Er ist Gastforscher mit IBRO-Stipendium am Institut für Neurophysiologie der Österreichischen Akademie der Wissenschaften (1976-1977).
Studienreisen: an der Technischen Universität Graz (1977-1978) und am Ludwig-Boltzmann-Institut in Wien (1981-1987). Er hat ein elektrophysiologisches Labor zwischen 2008-2009 in Porto entwickelt.
Kürzere Studienaufenthalte: in den USA und in Kanada (zwischen 1995-2007).
Er hat neue Ergebnisse in der Forschung für die Zusammenhänge zwischen dem epileptischen Krampfanfall und der Mikrozirkulation erzielt. Er hat die EEG-Topographie in die Diagnostik eingeführt. Er hat laboratorische Methoden mit L. Kerényi zur spektralphotometrischen Analyse des Liquors entwickelt. Er hat die Beziehung zwischen der EEG und der Gehirndurchblutung in Denkaufgaben untersucht. Er hat hämorheologische Methoden in der Diagnose und der Heilung der zerebrovaskulären Krankheiten eingeführt. Er hat elektrophysiologische Methoden angewendet, um die Bewegungsstörungen der Patienten mit Parkinson-Krankheit zu untersuchen. Er hat die Aphasie, die gnostischen und Bewusstseinstörungen, sowie die physiologischen Phänomene während des Denkvorgangs untersucht. |

Er hat – unter anderem – die EEG-Signale der Jakob-Creutzfeld-Krankheit, die Restitutionsprozesse im Gehirn während der Ischämie und die neurologischen Bezüge der Hypoglykämien untersucht. Er hat 126 wissenschaftliche Arbeiten verfasst und mehr als 300 Vorlesungen abgehalten. Bücher:
Praktische Neurologie1 (1992), Notfall in der Neurologie2 (1996); Grundlagen der neurologischen Untersuchung der Patienten3, Mitautoren: A. Kamondi, T. Kovács, Zs. Arányi (2000 und 2004; in Englisch: 1999 und 2006; in Englisch und Chinesisch: 2005 und 2007); Tabularium neurologiae (2000), Neurologie4 (Universitätslehrbuch, 2001 und 2005). Er ist Mitglied der Gesellschaft Intensive Treatment in the Neurology (seit 1987). Er ist Vorstand der Ungarischen Gesellschaft der Neurologen und Psychiater (1993-2003).
Er ist Mitglied des Redaktionsausschusses der Zeitschrift Perfusion und Medizinische Fachsprache und Ausbildung in Ungarn5. Er ist Ehrenmitglied der deutschen Gesellschaft für Elektrophysiologie (2003). Er ist der ungarische Vertreter der Sektion für Neurologie der UEMS (2006).
Er ist Vorstand der Ungarischen Wissenschaftlichen Parkinson-Gesellschaft (2006-2009). Er ist Mitbegründer der Környey-Gesellschaft. Er ist Gründervorstand der Gesellschaft für Kognitive Neurologie (2005) und Vorstand der Korányi-Sándor-Gesellschaft (2004-2006). Er leitet das Gremium der Gesellschaft für Fachmedizinische Ausbildung in Neurologie.
Auszeichnungen: WIPO-Preis (1990), Hervorragender Hochschullehrer (1998), Sántha-Kálmán-Plakette (2001), Medizina Niveaupreis (2003), Apáczai-Preis für hervorragenden Unterricht (2007).
Er hat sich mit der Geschichte seines Berufs und mit der medizinischen Fachsprache in Neurologie befasst. Sein Universitätslehrbuch Neurologie (2005) auf Ungarisch ist von seinen Fachbüchern am wichtigsten. Seine belletristischen Bücher sind zwischen 2003 und 2008 erschienen. |