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St. Gellert Festival
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Uzong Choe
Uzong Choe, geboren 1968 in Seoul, Korea, studierte Komposition und Musiktheorie an der Seoul National University, Universität für Musik Mozarteum in Salzburg und am Conservatoire National Supérieur de Musique de Paris.

Gegenwärtig ist er ordentlicher Professor für Komposition und Musiktheorie an seiner Heimatuniversität der Seoul National University und künstlerischer Leiter des Ensembles TIMF (Tong Yeong International Music Festival), das sich auf zeitgenössische Musik des 21. Jahrhunderts spezialisiert. Seine Werke umfassen verschiedenste Musikrichtungen sowie ästhetische Paletten – buchstäblich von antiker Musik bis zu Musicals. Seine neuesten Werke widerspiegeln seine intensiven Forschungen über europäische Polyphonie, traditionelle koreanische Musik und Musiktheater.
Sein Werk „Im Himmel gegraben“ ist ein Lied über die Seelen verstorbener Menschen und basiert auf drei verschiedenen Musikrichtungen: „Officium defunctorum“ von C. Morales, „Der Doppelgänger“ von Franz Schubert und „Si-Jo“, eine traditionelle koreanische Liedform. Die gemeinsame Charakteristik dieser drei Musikstile und seines Werkes „Im Himmel gegraben“ ist der sich stets wiederholende Klang, der einem ständigen Farbenwechsel unterliegt, ohne dass sich dabei die Tonhöhe ändert.

www.timf.org/ensemble